Die deutsche Nationalmannschaft will mit Thomas Haas und Benjamin Becker im Einzel die schwere Auftakthürde in der Daviscup-Weltgruppe gegen Kroatien (9. bis 11. Februar) meistern. Das Doppel sollen laut Kapitän Patrick Kühnen Alexander Waske und Michael Kohlmann spielen.
Eine Überraschung ist Kühnen damit gelungen. "Ich war regelrecht geschockt", erzählte Benjamin Becker von dem Moment, als ihn der Teamchef fragte, ob er Lust habe, zum Auftakt der Weltgruppe dabei zu sein. "Da habe ich gelacht und gesagt: Na klar, super, danke. Ein Traum ist in Erfüllung gegangen."
"Das ist jetzt das Team, mit dem wir die größten Chancen gegen den Champion von 2005 haben", betonte Kühnen und fügte an: "Es kann aber auch sein, dass Tommy Haas zum Einsatz kommt", erklärte Kühnen. Kroatiens Teamchef Goran Prpic nominierte derweil neben seinen Weltstars Ljubicic und Ancic den baumlangen Ivo Karlovic und Nachwuchshoffnung Marin Cilic.
Dass wieder ein Becker in der deutschen Daviscup-Mannschaft steht, verblüffte selbst den Weltverband ITF. Auf der offiziellen Internetseite fehlt das Konterfei des in Florida lebenden Saarländers, der im vorigen Herbst bei den US Open die grandiose Karriere des Amerikaners Andre Agassi mit einem Sieg in der dritten Runde beendet hatte. Den Ausschlag dafür, dass ihm Kühnen den Vorzug vor Florian Mayer gegeben hat, waren allerdings die guten Ergebnisse des vergangenen halben Jahres.
"Von seiner Spielweise her ist er der richtige Mann gegen Kroatien", meinte Kühnen. Gelassen reagierte der Teamchef darauf, dass seine Kandidaten ausnahmslos in der Woche vor dem Daviscup noch im Turniereinsatz sind - Haas, Becker und Philipp Kohlschreiber sogar in Übersee. Das hatte zuletzt für Ärger gesorgt. "Man muss das von Fall zu Fall betrachten", sagte Kühnen. Und der 25-jährige Becker meinte: "Wir haben immer noch eine Woche, uns gut vorzubereiten. Das sollte reichen, weil wir es gewohnt sind, die Zeitzonen zu wechseln und uns schnell umzustellen."
Auf dem Hartplatz in der Eishalle der Krefeld Pinguine wollen die deutschen Spieler nicht ausrutschen. Auf dem Papier freilich sind die deutschen Tennis-Asse bei den Spielen, die am Freitag der kommenden Woche um 13.45 Uhr beginnen, nur Außenseiter. "Aber die Papierform gilt häufig nicht. Im Daviscup ist alles möglich", sagte Niki Pilic. Als einziger Kapitän schaffte es der 67-Jährige mit zwei Nationalmannschaften Daviscupsieger zu werden. 1988, 1989 und 1993 mit Deutschland und 2005 mit Kroatien.
Eine Überraschung ist Kühnen damit gelungen. "Ich war regelrecht geschockt", erzählte Benjamin Becker von dem Moment, als ihn der Teamchef fragte, ob er Lust habe, zum Auftakt der Weltgruppe dabei zu sein. "Da habe ich gelacht und gesagt: Na klar, super, danke. Ein Traum ist in Erfüllung gegangen."
"Das ist jetzt das Team, mit dem wir die größten Chancen gegen den Champion von 2005 haben", betonte Kühnen und fügte an: "Es kann aber auch sein, dass Tommy Haas zum Einsatz kommt", erklärte Kühnen. Kroatiens Teamchef Goran Prpic nominierte derweil neben seinen Weltstars Ljubicic und Ancic den baumlangen Ivo Karlovic und Nachwuchshoffnung Marin Cilic.
Dass wieder ein Becker in der deutschen Daviscup-Mannschaft steht, verblüffte selbst den Weltverband ITF. Auf der offiziellen Internetseite fehlt das Konterfei des in Florida lebenden Saarländers, der im vorigen Herbst bei den US Open die grandiose Karriere des Amerikaners Andre Agassi mit einem Sieg in der dritten Runde beendet hatte. Den Ausschlag dafür, dass ihm Kühnen den Vorzug vor Florian Mayer gegeben hat, waren allerdings die guten Ergebnisse des vergangenen halben Jahres.
"Von seiner Spielweise her ist er der richtige Mann gegen Kroatien", meinte Kühnen. Gelassen reagierte der Teamchef darauf, dass seine Kandidaten ausnahmslos in der Woche vor dem Daviscup noch im Turniereinsatz sind - Haas, Becker und Philipp Kohlschreiber sogar in Übersee. Das hatte zuletzt für Ärger gesorgt. "Man muss das von Fall zu Fall betrachten", sagte Kühnen. Und der 25-jährige Becker meinte: "Wir haben immer noch eine Woche, uns gut vorzubereiten. Das sollte reichen, weil wir es gewohnt sind, die Zeitzonen zu wechseln und uns schnell umzustellen."
Auf dem Hartplatz in der Eishalle der Krefeld Pinguine wollen die deutschen Spieler nicht ausrutschen. Auf dem Papier freilich sind die deutschen Tennis-Asse bei den Spielen, die am Freitag der kommenden Woche um 13.45 Uhr beginnen, nur Außenseiter. "Aber die Papierform gilt häufig nicht. Im Daviscup ist alles möglich", sagte Niki Pilic. Als einziger Kapitän schaffte es der 67-Jährige mit zwei Nationalmannschaften Daviscupsieger zu werden. 1988, 1989 und 1993 mit Deutschland und 2005 mit Kroatien.












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